„Buy-Now Pay-Later“ BlogbildZahlungslösungen nach dem Prinzip „Buy-Now Pay-Later“ bzw. „Jetzt kaufen, später zahlen“ haben in den letzten Jahren immer mehr an Popularität gewonnen und richten nun ihr Augenmerk auf den Affiliate-Kanal, um Partnerschaften mit Marken zu stärken und eine Kundenbindung zu schaffen. Wer sich mit dem Affiliate-Modell nicht auskennt, hier ein kurzer Überblick: Bei dem Prinzip „Buy-now Pay-Later“ handelt es sich um Zahlungslösungen nach dem Kauf, die es Verbrauchern ermöglichen, zinslose Ratenzahlungen über einen festgelegten Zeitraum zu leisten.

Als Weiterentwicklung der traditionellen Ratenzahlung und Alternative zur Kreditkarte wird Buy-now Pay-Later im Jahr 2024 voraussichtlich 4,2 % der weltweiten E-Commerce-Zahlungen ausmachen. Und laut dem Zahlungsanbieter ZIP, der sich auf Buy-now Pay-Later spezialisiert hat, können Marken mit dieser Zahlungslösung den durchschnittliche Bestellwert (AOV) um 70 % und Wiederholungskäufe um 80 % im Vergleich zu anderen Zahlungsoptionen steigern.

Neben der Bereitstellung alternativer Zahlungsoptionen ermöglichen „Buy-now Pay-Later“-Publisher es Marken, potenzielle Neukunden anzusprechen und wiederholte Einkäufe mithilfe von zusätzlichen Werbemöglichkeiten zu fördern. Sorgfältig ausgewählte Inhalte, Newsletter-Funktionen, Markensuche und Treueprogramme sind nur einige der zusätzlichen Werbemöglichkeiten, die Marken für sich nutzen können. Daten von globalen Anbietern zufolge brechen Käufer ihren Kauf oft ab, wenn keine Möglichkeit besteht, in vier Raten zu zahlen. Umso wichtiger ist es jetzt, dass Marken diese Entwicklung zur Kenntnis nehmen.

Globale Verbrauchereinstellungen zu Buy-Now Pay-Later

In einer aktuellen Umfrage von FIS/Worldpay gaben 81 % der Verbraucher weltweit an, dass sie gern die Möglichkeit hätten, Punkte zu sammeln und diese bei verschiedenen Händlertypen einzulösen. Anbieter wie Klarna, die ihr Angebot um ein Treueprogramm erweitert haben, überlassen Verbrauchern die Wahl, wo sie ihre Punkte einlösen. Des Weiteren gibt Worldpay an, dass in Hinblick auf ein Treueprogramm die Partnerschaft mit einem Zahlungsanbieter zu Kosteneinsparungen führen kann und Marken sich auf diese Weise Zugang zu einer Fülle von Daten verschaffen können.

Die zusätzlichen Vorteile zahlen sich auch für die Anbieter aus. Wie zuvor erwähnt, werden im Jahr 2024 voraussichtlich 4,2 % der weltweiten E-Commerce-Zahlungen über „Buy-now Pay-Later“-Lösungen abgewickelt (Worldpay-Bericht über weltweite Zahlungen – Jan 2021). Aufgeschlüsselt nach Region, sieht die Umstellung auf diese neuen Lösungen folgendermaßen aus:

  • Die Zahlungen in Nordamerika werden von 1,6 % im Jahr 2020 auf 4,5 % im Jahr 2024 ansteigen.
  • In der EMEA-Region, wo „Buy-Now Pay-Later“-Lösungen 7,4 % aller E-Commerce-Zahlungen im Jahr 2020 ausmachten, ist die Anzahl der Nutzer am höchsten und bis zum Ende des Jahres 2024 wird mit einem Anstieg auf 13,6 % gerechnet.
  • In der APAC-Region wurden im Jahr 2020 0,6 % aller E-Commerce-Zahlungen über diese Zahlungslösung abgewickelt und im Jahr 2024 wird diese Zahl auf 1,3 % ansteigen. Zwar mag diese Zahl nicht besonders hoch sein, jedoch sollte man die Vorherrschaft der digitalen bzw. mobilen bargeldlosen Bezahldienste wie WeChat in China nicht außer Acht lassen, die im Jahr 2024 voraussichtlich 65,4 % aller E-Commerce-Zahlungen in der Region ausmachen werden. Jedoch werden Zahlungsmethoden nach dem Prinzip „Buy-now Pay-Later“ Prepaid-Karten und Debitkarten mit Zahlungsaufschub bis zum Jahr 2024 als bevorzugte Zahlungsoption in der APAC-Region ablösen.

 

Einbindung der Generation Z

Einem Bericht von Worldpay aus dem Jahr 2020 zufolge werden Gen Z-ler nicht instinktiv von den gleichen Bank-, Zahlungs- und Investitionstools wie ihre Eltern angezogen. Vielmehr sind es Finanzprodukte und -dienstleistungen mit praktischen und zweckmäßigen Vorzügen, die sie überzeugen. Alternative Finanzierungsoptionen wie „Buy-Now Pay-Later“-Dienste, bei denen eine kurzfristige Flexibilität im Vordergrund steht, sind für diese Generation besonders attraktiv.

Die Möglichkeit, etwas zu erwerben und mit zinslosen Ratenzahlungen abzuzahlen, macht das Angebot für die Generation Z besonders interessant. In einem Artikel von Bloomberg ist Folgendes zu lesen: „Es handelt sich um clevere Käufer, die finanziell umsichtig sind und Kreditkarten meiden.“ Mitglieder der Generation Z haben die Schwierigkeiten ihrer Eltern während der globalen Finanzkrise von 2008 miterlebt, und sie sind fest entschlossen, nicht die gleichen Fehler zu machen. Die australische Firma Afterpay bringt genau das mit der folgenden Aussage auf den Punkt: Afterpay existiert, damit man sich alles Nötige kaufen kann, ohne ständig in Schulden zu stecken.

Digitale Zahlungslösungen wie Buy-Now Pay-Later, die das E-Commerce-Erlebnis vereinheitlichen, sind für Marken, die expandieren und Kunden konvertieren wollen, inzwischen unverzichtbar. Und durch die Nutzung der zusätzlichen Marketingmöglichkeiten, die sich aus Partnerschaften mit Anbietern ergeben, verschaffen sich Marken einen zusätzlichen Vorsprung bei der Kundenansprache.

 

Weitere Informationen über Partnerschaften mit Affiliate-Anbietern von „Buy-Now Pay-Later“-Lösungen erhalten Sie von Ihrem Ansprechpartner bei Rakuten Advertising oder unter: rakutenadvertising.com